Die Gefahr des Islam
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Auslegung des Koran
Die Summa oder Sahih al-Bukhari berichtet über das Leben des Propheten Mohammed und seine Ratschläge. Sie bietet zahllose Auslegungsmöglichkeiten des Koran.




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Die Entwicklung der Kultur des christlichen Abendlandes ist nicht nur das Verdienst gläubiger, papsttreuer Christen, sondern auch der Nichtgläubigen und Widersacher, von denen das Diktat der mittelalterlichen Hierachieen gebrochen wurde.

Sich auf den Islam einzulassen, bedeutet freiwillig ins Mittelalter zurückzukehren, wo auch die Menschlichkeit von den christlichen Kirchen mit Füßen getreten wurde. Wenn man den Islam kritisiert, bekommt man immer wieder zu hören, es sei bei den Christen nicht besser gewesen. Und das stimmt sogar, allerdings mit einem Unterschied: Das Christliche Abendland hat das Mittelalter mit der Aufklärung überwunden. Der Islam steckt noch mitten drin und lässt schon seit vielen hundert Jahren auf eine Reformation warten.

Aber für den Islam gibt es einen Lichtblick: Es gibt dort keine allgemeine, zentrale Autorität, wie dies bei den Katholiken durch das Papsttum als Zentralgewalt gegeben ist. Die Interpretation des Koran liegt regional bei den jeweiligen Mullahs. Auf sie müssen wir hoffen.

Der Koran ist, wie auch die Bibel, eine ethische Grundlage. Der entscheidende Unterschied besteht in der konkreten Regelung der Rechte. Die Bibel lehrt besonders im Neuen Testament die Verhaltensgrundlagen. Die geltenden Gesetze des Abendlandes sind daraus erwachsen. Der Koran regelt, was Wohlverhalten ist aber auch die Strafen, was im Christentum dem zukünftigem Richter vorbehalten ist. Die meisten Regeln des Koran kann man akzeptieren. Dabei wird auch geboten, den Frauen Ehre und ein Recht auf materielles Vermögen zuzugestehen. Allerdings "hat Allah die Männer lieber als die Frauen". Damit ist der Vorwurf bestätigt, es handele sich um eine Männerreligion. Der Mann kann sich von der Frau trennen. Aber er hat für ihre weitere Versorgung durchaus Sorge zu tragen. Rechtlos sind die Frauen nicht, aber ihre Rechte sind geringer und das Sagen hat der Mann.

Den Frauen steht bei Erbschaften weniger zu als den Männern:
"Und wenn sie Brüder und Schwestern sind, dann sollen die männlichen (Erben) den Anteil von zwei weiblichen erhalten. Allah macht euch das klar, damit ihr nicht irrt; und Allah weiß alle Dinge wohl." (4.Sure)

Natürlich sind diese Gesetze mit unserem Recht nicht vereinbar, schon garnicht, was die Strafen betrifft.

"Und wenn welche von euren Frauen Unziemliches begehen, dann ruft vier von euch als Zeugen gegen sie auf; bezeugen sie es, dann schließet sie in die Häuser ein, bis der Tod sie ereilt oder Allah ihnen einen Ausweg eröffnet."

In der 2. Sure sind wesentliche Aussagen zur heutigen Islam-Diskussion zu finden. Es steht dort:

"Wahrlich, die Gläubigen und die Juden und die Christen und die Sabäer - wer immer (unter diesen) wahrhaft an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und gute Werke tut, sie sollen ihren Lohn empfangen von ihrem Herrn, und keine Furcht soll über sie kommen, noch sollen sie trauern."

Eine terroristische Verhaltensweise verbietet der Koran ganz eindeutig:

"Und kämpfet für Allahs Sache gegen jene, die euch bekämpfen, doch überschreitet das Maß nicht, denn Allah liebt nicht die Maßlosen".

Und weiter (in 2.Sure) zu denen, die die Muslime verfolgen und vertreiben:
"Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben; denn Verfolgung ist ärger als Totschlag. Bekämpft sie aber nicht bei der Heiligen Moschee, solange sie euch dort nicht angreifen. Doch wenn sie euch angreifen, dann kämpft wider sie; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.

Wenn sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.

Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), dass keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten. "

Diese Aussagen verbieten den Terrorismus, aber sie werden gerne als Grundlage für den Kampf gegen Israel gedeutet. Allerdings müsste dabei doch auffallen, dass in Israel zahlreiche Muslime leben und nicht vertrieben werden, sondern ihrem Glauben nachgehen können.

Auch könnte man sich darüber streiten, wer nun irgendwann in der Geschichte jemanden vertrieben hat. Können wir doch kaum einen Kinderstreit schlichten, indem wir versuchen zu klären, wer angefangen hat. Sollen die Ostpreußen oder Sudetendeutschen oder die Polen, die Indianer, die Goten und Spanier, jetzt alle Krieg führen? Wer kann mir ein Volk nennen, das nicht irgendwann in der Geschichte vertrieben wurde?

Es ist Sache der Mullahs, die betreffenden Stellen des Korans im Sinne Mohammeds und mit Vernunft zu kommentieren.

Soviel zum Koran.

Die Auslegung des Koran liegt bei den Mullahs.

Der Islam will sich über die ganze Welt ausbreiten. Von einer Unterwerfung der "Ungläubigen" mit dem Schwert finde ich allerdings im Koran nichts.
Jedoch schreibt Ayatollah Sadr in seinem Buch "Al-Tascheayyo’wal- Islam": "(Der) Islam ist eine vollständige Religion, und keine Religion wird ihr nachfolgen. Dies ist die Religion, die Herrschaft über die ganze Welt ergreifen wird"

Es gibt im Islam Reglementierungen, die mit unserem Gesetz absolut unvereinbar sind. Dazu gehört die Bestrafung derer, die vom Glauben abfallen, mit dem Tode. Wer dies gutheißt, hat kein Recht in unserer Gesellschaft zu leben. Das Gleiche trifft für den islamischen Meuchelmord zu, der infamer Weise Ehrenmord genannt wird. Aber wo steht das im Koran?

Die Shariah ist ein Gesetzestext, der über die Anweisungen des Koran weit hinaus geht und bestialische Strafen vorschreibt. Die Scharia(h) regelt Starfen und Belohnungen. Dabei ist die Rückführung auf den Koran recht fragwürdig. Sie ist ein zutiefst rückständiges Rechtssystem, denn dazu gehören Verstümmelungen wie das Abhacken von Gliedmaßen und Folterungen bis zum Tode und Steinigungen. In der Scharia gilt nicht die Gleichheit aller vor dem Gesetz. Sie dient als Mittel zur Unterdrückung der Frauen und zur Verfolgung Andersdenkender. Mit dem Grundgesetz ist die Scharia unvereinbar. Es gibt aber keine einheitliche Sharia für alle Muslime. Die Auslegung und Anwendung liegt ebenfalls bei den Mullahs. .

Muslime, die die Sharia anerkennen, gehören nicht in unser Land.

Es ist Sache der Medien, diejenigen Mullahs hinreichend zu Wort kommen zu lassen, die die Sharia nicht akzeptieren.und ein friedliches Zusammenleben anstreben.

Welcher Auffassung allerdings das Elternhaus junger Menschen folgt, ist sehr unterschiedlich.

Leider haben sich in so manchen Schulen bei den Jugendlichen schon Gruppen gebildet, die sich demonstrativ von deutschen Schülern absetzen. Das Tragen von Kopftüchern dient sowohl dem Bekenntnis als auch der Kontroverse und als Symbol der vorsätzlichen Abgrenzung. Natürlich gibt es auch gute Freundschaften, aber auch Feindschaften, bei denen deutsche Mädchen als Huren beschimpft werden. Die so etwas sagen, sollten bedenken, dass dieses Wort aus dem Koran stammt, und "schöne Frau" bedeutet. "Ben Hur" das heißt "Sohn der schönen Frau". Den frommen muslimischen Männern werden im Himmel solche versprochen. Und noch ein Wort zum Kopftuch. Der Koran verlangt nicht die Verhüllung des ganzen Körpers oder das Tragen des Schador. Vielmehr soll die Stirn und das Haar nicht zu sehr freigelegt sein und es wird verlangt, den Kopf über den Augen, also die Stirn geziemend zu verdecken. Ich glaube, eine Baseballkappe oder eine Pudelmütze, die beliebig weit über die Stirn gezogen ist, würde dem Propheten schon genügen. Da im Gegensatz zum Islam die Frauen sich bei den Germanen schon immer freier bewegen konnten, würde bei uns ein kurzes germanisches Shirt auch heute nicht aus dem Rahmen fallen und als tragbar gelten, ohne es als unsittsam zu empfinden. Schaltet man aber das Fernsehgerät auf arabische Werbekanäle, so stehen die sexuellen Szenen, denen man beim Zappen begegnet, den deutschen Sendern in nichts nach und können zu jeder Tageszeit empfangen werden.

Die Gefahr des Islam existiert. Sie besteht darin, die Gesetze der Scharia über das bei uns geltende Recht erheben zu wollen, und sie besteht in der Kommentierung des Koran. Der Ausweg ist die Förderung der friedlichen Kräfte. Das heißt aber nicht, Muslime grundsätzlich als friedliebend anzusehen, auch wenn dies für die meisten zutreffen mag. Es geht darum, die Feinde unserer Gesellschaft rechtzeitig zu erkennen. Das bezieht sich nicht nur auf Terroristen, sondern auf alle, die die Scharia akzeptieren oder deren familiäre Diktatur gegen unsere Gesetze verstößt, die ihre Töchter beschneiden lassen oder zwangsverheiraten oder sogar verstoßen oder gar töten, wenn sie ausbrechen wollen.

In der Bibel steht, wir sollen auch unsere Feinde lieben. Unser Pfarrer in Hamburg sagte dazu; "Liebet eure Feinde, aber vergesst dabei nicht, dass sie eure Feinde sind".

Durch die achtundsechziger Kultur wurde die Auffassung verbreitet, alle Kulturen seien zu akzeptieren. Dem kann man nicht kritiklos folgen, denn es gibt mehr oder weniger entwickelte Kulturen. Es gibt "Kulturen", die das Menschenopfer gutheißen und Racheakte für gerechtfertigt halten. In den meisten amerikanischen Western, geht es um Racheakte. Auch in deutschen Kinos laufen Filme von gerechtem Mord und Menschenfresserei (z.B. ‚Grüne Tomaten') In Deutschland gab es jüngst sogar in der Realität Menschenfresserei. Es ist nicht verwunderlich, dass dieses in unseren Gesetzen nicht konkret unter Strafe steht. Das bedeutet aber nicht, es ist erlaubt. Vielmehr hat der Gesetzgeber dafür keine Strafe vorgesehen, weil niemand damit gerechnet hat, dass so etwas überhaupt noch vorkommen kann. Im Islam kommt das eben so wenig vor wie bei uns. Meuchelmord und Glaubensmord aber durchaus. Die Entwürdigung von Frauen und Beschneidung von Mädchen gibt es in vielen Kulturen. Auch ist der Islam nicht die einzige "Kultur", in der Männer im Ansehen und ihren Rechten höher stehen als Frauen. Besonders in den südlichen Kulturen ist das Machogehabe dominierend. Solche Kulturen kann man nicht als gleichwertig bezeichnen. Nun kommt natürlich der Einwand: Auch in Deutschland sind Machos reihenweise anzutreffen, und viele Ehen zerbrechen daran. Einerseits ist auch unsere Kultur entwicklungsfähig; andererseits ist zu mindest im Gesetz die Gleichbehandlung vorgeschrieben. Außerdem sind hier auch die Frauen zu ermahnen, denn schließlich liegt bei ihnen der größte Anteil der Erziehung und manche sind besonders stolz, wenn sie einen Knaben zur Welt gebracht haben. In Indien trifft uns besonders der Kulturschock, denn dort werden jährlich immer noch tausende von Mädchen nach der Geburt heimlich getötet. In China ist die Säuglingssterblichkeit von Mädchen erheblich höher, als die von Knaben. Normalerweise sind weibliche Säuglinge robuster als Jungen. Das gibt zu denken. Niemand kann verlangen, diese Kulturen zu akzeptieren Und was ist mit dem Kastenwesen im Hinduismus? Diese "Kulturen " sind nicht zu akzeptieren.

Die Scharia wird keineswegs von allen Muslimen akzeptiert, sondern mehrheitlich abgelehnt. Sie dient aber als Gesetzesgrundlage in Ländern wie Iran, Pakistan, Sudan, Mauretanien und in Provinzen von Indonesien, Nigeria, Saudiarabien und den Vereinigten Emiraten, wenn auch die unmenschlichen Strafen dort nicht grundsätzlich zur Anwendung kommen. In der Türkei gilt die Scharia nicht. In Saudiarabien sind die Spuren christlicher Religion und des Judentums getilgt.Im Süden des Sudan werden die nicht muslimischen Menschen (Schwarze) von den Regierungstruppen als Aufständische verfolgt und getötet oder versklavt. Auch wenn wir in Deutschland von solchen Zuständen entfernt leben, sollte der multikulturell denkende darüber wenigstens informiert sein, denn der Terrorakt auf das World-Trade-Center und andere Anschläge wurden von hier aus geplant. Wir können für jeden Türken dankbar sein, der mit uns zusammen bereit ist, die Fanatiker zu entlarven.

In Deutschland leben mehr als 20% Menschen ausländischer Abstammung. Selbst wenn man die kulturellen Unterschiede hinnimmt, so lassen sich ihre Gegensätze nicht ignorieren, denn ein friedliches Zusammenleben bedeutet auch Konversation und Offenbarung der Unterschiede, was doch wohl nicht immer zum Konsens führen wird. Das ist nicht nur ein politischer Meinungsstreit. Das ist das Aufeinandertreffen von völlig verschiedenen Kulturen, was in den verfestigten religiösen Erziehungsfeldern und Moralvorstellungen Unvereinbarkeiten mit sich bringt. Unseren Kindern wird verordnet, keinem fremden Menschen zu vertrauen, aber als Erwachsener soll man jedem Fremden trauen? Nur ein geringer Teil der Ausländer ist kriminell. Aber zwei Drittel der Schwerkriminellen sind Ausländer. Bezogen auf den Bevölkerungsantelil mit Migrationshintergrund (von mehr als 30% incl. derer ohne deutschen Pass) sind dies10 mal so viele wie Deutsche.

Die Lösung der Probleme liegt bestimmt nicht in der Blauäugigkeit.

Die Geburtenraten der Immigranten sind höher, als die der Deutschen. Bei länger hier lebenden Immigranten sinkt sie im Laufe der Generationsfolge ab. Wir benötigen ausgebildete Fachkräfte. Die müssen nicht unbedinngt aus islamischen Ländern kommen. Nur durch Immigration kann die zukünftige Versorgung und Vorsorge gewährleistet werden. Ich möchte das nicht gerne zu meiner Meinung machen, aber ich werde es wohl müssen. Natürlich sollen die Deutschen nach Kräften Kinder zeugen, aber alle Kindergelder und Kindergärten, Steuervorteile und Mutterschutzzeiten können nur ein geringer Beitrag sein. Deutschand muss sich auf Zuwanderung einstellen und es geht hier nicht um die Frage, ob wir nicht den Armen der Welt in unserem Land ein besseres Leben bieten wollen, was doch sehr sozial gedacht ist, sondern um unsere Existenz. Es geht hier um den eigenen Sozialstaat - ganz egoistisch gedacht.- Man kann den bei der Zuwanderung auftretenden Problemen nur dann entgegengetreten, wenn den Immigranten unsere kulturellen Werte nahegebracht werden, damit sie nicht glauben, mit ihren Kulturen das Abendland erobern zu müssen. Viele Deutsche bekommen ja schon bei dem Wort "Leitkultur" einen Nervenzusammenbruch. Oder, wer sogar sagt, er sei stolz auf unsere Kultur, erntet oft Ablehnung. Kann man stolz sein auf Goethe, der doch ein sehr eingebildeter Mann war, oder Beethoven, der in Bonn geboren wurde und den die Österreicher für sich beanspruchen, oder Händel, der nach England ging, oder Schiller, der so manches Heldenepos dichtete? Er schrieb für die Engländer Maria Stuart, die Franzosen Die Jungfrau von Orleans, oder Wilhelm Tell für die Schweizer, Don Carlos für die Spanier. Für die Deutschen schrieb er Die Räuber. Sollen wir stolz sein auf den Kölner Dom? Kann man überhaupt auf Werke stolz sein. die andere geschaffen haben? Man kann sich daran erfreuen. Stolz auf unsere Kultur kann man nur dann sein, wenn man selber an der Förderung der Kultur unseres Landes mitwirkt. Die aber unsere Kultur nicht besonders schätzen, können in der Tat nicht stolz sein.

Durch die jüngste Geschichte ist den Deutschen das nötige Selbstbewusstsein abhanden gekommen. Es bleibt nun zu hoffen, dass die friedliche Revolution von 1989 und die Fußballweltmeisterschaft von 2006 und 2010 dauerhaft dazu beigetragen hat, das Selbstbewusstsein auf ein Niveau anzuheben, wie es auch in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit ist. Man wird uns dafür nicht hassen, im Gegenteil. Man wird uns mehr schätzen und als freundliche Gastgeber kennen gelernt haben und auch als.verträgliche Verlierer. Die Ausländer, die hier leben, wissen warum sie hier sind; hoffentlich nicht nur wegen unseres Sozialstaates.

Bei der Einwanderung der Polen ins Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert, war die Integration zwar auch ein Problem, aber sie ist längst gelaufen. Auch die hier lebenden Italiener sind längst angenommen. Weniger Machos dürften es dennoch sein. Diese Bevölkerungsgruppen haben eine sehr ähnliche Kultur, Religion und Geschichte. Deshalb ist ihre Integration einfacher. Das gilt nicht für den Islam.

So kann ich nur einen Weg des geringsten Übels anbieten: Die Zuwanderung aus ähnlichen Kulturen erleichtern und die Zuwanderung aus fremden Kulturen erschweren.

Für diejenigen fremden Kulturen, die bereits durch die Eingewanderten ausgebreitet wurden, ist vielerorts der Anschluss verpasst. In erster Linie handelt es sich dabei um den Islam, der von Haus aus mit demokratischen Regeln unvereinbari ist. Der Versuch, den Islam zu demokratisieren, ist 1991 in Algerien fehlgeschlagen. Die radikal islamische Partei FIS, deren Wahlsieg abzusehen war, wurde vernünftiger Weise in einem undemokratischen Akt von der Regierungsmacht verboten. Das gleiche Problem führte 2006 für die Palästinenser zu einem Parlament mit einer demokratischen Mehrheit der extremistischen Hamas, was allerdings die schwache Staatsführung nicht verhindern konnte. Der Krieg im Irak entspringt ebenfalls dem Irrglauben, die Probleme könnten mit Demokratie gelöst werden. Immerhin hatten einige islamische Staaten, wie zum Beispiel Ägypten und Jordanien, mit Hilfe einsichtiger Staatsführer, moderate Lösungen gefunden. Der Ausgang der Libanon-Kriege läßt keine dauerhaften Lösungen erwarten, auch nicht in Israel, weder in der demokratischen Regierung der Knesset noch bei den nun aufgereizten islamischen Nachbarn. Für den Dreißigjährigen Krieg wurde der Prager Fenstersturz zum Anlass genommen, für den 1. Weltkrieg die Ermordung des Kronprinzenpaares in Sarajevo. Für den Krieg im Libanon ging es um zwei israelische Gefangene. Die Entwicklung in Afganistan demonstriert ebenfalls die Untauglichkeit der Demokratie für den Islam. Das mahnt auch in Deutschland zur Vorsicht bei den Einwanderungsbestimmungen.

Bei den Immigranten in Deutschland handelt es sich vorwiegend um Türken. Die Türkei kam durch den Reformer Ata Türk in den dreißiger Jahren durch die festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat einer Demokratisierung zwar näher und schränkt die Rechte der Religionen ein, worunter aber besonders die Christen und Juden ihre Möglichkeiten der Präsenz verloren haben und keine Gotteshäuser bauen dürfen. Die theologische Ausbildung oder sich öffentlich zu bekennen oder gar zu predigen ist dort untersagt. Die heutige Staatsführung setzt sich dagegen für die Muslime über gesetzliche Einschränkungen hinweg.

Der türkische Ministerpräsidenten Erdogan zitierte, als er noch Bürgermeister von Istanbul war, aus einem Gedicht des Nationalisten Ziya Gökalp: „ Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind.“. Inzwischen hat Erdogan seine fundamentalistischen Äußerungen (für die er in der Türkei eine Gefängnisstrafe erhielt, die aber kurz danach aufgehoben wurde) als Irrweg eines jungen Mannes abgetan. Nach seiner jüngsten Aussage von 2008 bezeichnet er aber die Assimilation türkischer Einwanderer in Deutschland als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und meint, der Iran werde vom Westen ungerecht behandelt. Das hört sich nicht nach einem Meinungswandel an.

Die Muslime, die in Deutschland leben, dürfen Moscheen bauen. Sie müssen sich an unsere Gesetze halten und auf die Anwemdung ihrer Glaubensregeln in denjenigen Punkten verzichten, in denen sie mit unseren Gesetzen nicht vereinbar sind. Das widerspricht nicht den Regeln des Koran aber der Scharia. Nun ist die Rede von einem reformiertem Europäischem Islam, worunter allerdings nicht immer eine Akzeptierung unserer Gesetze verstanden wird.

Der Koran gebietet auch beim Zusammenleben mit andersgläubigen, mit denen Verträge eingegangen wurden, Wohlverhalten und Vertragstreue. Dieses schließt doch wohl auch nach islamischer Lesart des Korans die Anerkennung unserer Gesetze ein.

Eine Frage müssen wir an uns selber stellen: Wollen wir den bei uns lebenden Muslimen helfen zu beweisen, der Koran predige die Anwendung von Gewalt oder wollen wir sie nicht lieber auf die Aussagen des Koran hinweisen, die Gewalt verbieten und Frieden fordern?

Es ist in der Tat allerdings schwer, den Islam als völlig friedliche Religion zu sehen. Auch ich will diese Religion nicht wie ein bedingungsloser Pazifist sehen, denn die Gefahr einer Auslegung des Korans zur Begründung feindseliger Handlungen ist groß. Das sehen wir bei den Islamisten und bei denen, die die Scharia anerkennen.

Eine Umfrage in Großbritannien lieferte das Ergebnis, dass 2% der dortigen Muslime stolz darauf wären, wenn einer ihrer Söhne Attentate, wie das gegen das World Trade Center, begangen hätten. Und das sind einige tausend. Aber heißt das nicht auch, 98% unterstützen diese Auffassung nicht. Das enthebt uns aber nicht der Sorge, dass genügend Muslime bereit sind, die westliche Welt mit den unglaublichsten Mitteln zu bekämpfen, während die Verharmloser zusehen.

In Deutschland leben mehr als 3 Millionen Muslime, davon 2 Millionen Türken und etwa 300 sogenannte Gefährder, also 0.1%. Das heißt, 99,9% der Muslime wollen hier friedlich leben. Nur einer von 1000 ist verdächtig. Allerdings ist deshalb die Gefahr, die von einem einzigen gewaltbereiten Islamisten ausgeht, nicht zu vernachlässigen. Auch ist die Zahl derer, die sich um unser Grundgestz nicht scheren und die sich nach eigener patriarchalisch muslimischer Hausordnung verhalten wollen, bedeutend größer.

In den islamischen Ländern sieht die Statistik über die Bevölkerungsmeinung zum Terrorismus nicht so gut aus. Die Islamisten schaffen es, die Menschenmassen zu Hass und Aufruhr zu bewegen. Moderate Regierungen haben es in diesen Ländern schwer, gefährlichen Propagandisten entgegenzutreten, denn sie laufen Gefahr, durch Wahlen oder durch Putschisten ihre Anerkennung zu verlieren. Gemäßigte Diktatoren helfen hier mehr als die Demokratie! Wer diese schwer zu ertragende Wahrheit zu erkennen bereit ist, entspricht nicht der Political Correctness.

Es besteht die Hoffnung, in Deutschland werde die weitere Entwicklung einen demokratischen Weg gehen können. Zwar haben sich hier bereits türkische Reservate gebildet, und es gibt ganze Stadtteile, die von Türken eingenommen wurden, wie in Berlin-Kreuzberg oder Hamburg-Wilhelmsburg oder Stuttgart-Bad-Cannstadt. Zu mindest leben aber die Männer auf ihren Arbeitsplätzen mit Deutschen zusammen, wenn dies auch die oft einzigen Integrationsorte sind. Privat und in den Schulen lässt die Gemeinsamkeit aber zu wünschen übrig. In den Schulen haben die Lehrkräfte häufig große Schwierigkeiten, sich gegen die Forderungen islamischer Eltern durchzusetzen. Ein Zurückweichen hat nur weitere Forderungen zur Folge. Und die gehen vom Kopftuch und Badeanzug bis zum Koranunterricht. Das Zugeständnis eines islamischen Religionsunterrichts findet inzwischen mehr Beifall als die Garantie eines christlichen Religionsunterrichts, der keineswegs garantiert ist und durch Pflichtteilnahme am Ethikunterricht verdrängt wird. Die Teilnahme am Religionsunterricht ist zugestandenerweise freiwillig. Aber es handelt sich nicht um ein Entweder-Oder. Welches Kind wird schon freiwillig zusätzlich länger zur Schule gehen? Den Islamunterricht zu besuchen, dafür werden schon die Eltern sorgen. Der Koran wird in einer Sprache auswendig gelernt, die von den Schülern eben so wenig verstanden wird, wie von den Christen die hebräische Bibel. Die Schüler sind von der Auslegung ihrer Lehrer abhängig. Die meisten Türken in Deutschland distanzieren sich von den "Falschen Propheten" , aber nicht alle

Die schwierigste Aufgabe wird aber sein, die heranwachsende Generation von den unmenschlichen Forderungen der Scharia frei zu halten.





Zur aktuellen Diskusson
über Thilo Sarrazins Buch:
Deutschland schafft sich ab



Zum Extremismus:
Ausführungen der European Association Against Fundamentalism