| zum Buch von Thilo Sarrazin | Deutschland schafft sich ab |
Dr.-Ing. Carl-August Neinens | |
![]() Die wirksamste Werbung für Sarrazins Buch machten seine Gegner Der volkwirtschaftliche Nutzen der Bürger mit Migrationshintergrund wird von denen geschmälert, die garnicht bereit sind, daran mitzuwirken. WunderbarerWeise sehen sich auch die Integrationswilligen durch die Verweigerer in Verruf gebracht und fordern daher von unserem Staat eine härtere Gangart, die bis zur völligen Streichung der Sozialgelder führt. Mehr als die Hälfte, vor allem die hier geborenen, teilen solche und ähnliche Meinungen. Von den Eingewanderten und ihren Nachkommen hört man kaum Proteste gegen Sarrazin, während die deutsche Linke noch allen Einwanderern, samt ihrer Religion und Kultur, freies Geleit gibt. Die sich um Bildung und Beruf kümmern, fordern einen besseren Schutz vor kriminellen, fanatischen und interessenlosen Mitbürgern, während ihre Verbände noch mit alten Schablonen und Nazifizierungs-Stempeln arbeiten. Vererbung von Intelligenz Aus Wikipedia|: "In der Psychologie besteht heutzutage breiter Konsens, dass sowohl Vererbung als auch Umwelteinflüsse bei der Intelligenzentwicklung eine Rolle spielen". Wissenschaftliche Forschung zur genetischen Weitergabe von kulturellen Eigenschaften: hier
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Die ersten
Urteile für Sarrazin lauteten: Rechtspopulist, Rassist,
Antisemit, zorniger alter Mann, Volksverhetzer, Spalter
der Gesellschaft, Demagoge mit nassen Dackelhaaren,
menschenverachtend, unterbelichtet, Hobbyautor,
Hassprediger, Rassistischer Unsinn, Republikaner,
Neonazifreundschaften, nahe der DVU und NPD . Ein herber
Reflex seitens des Autors blieb nicht aus. Das ist keine
seriöse Streitkultur. (Quellen: geben Sie einfach den
zitierten Ausdruck und Sarrazin in Google ein). Angela Merkel lehnt das Buch ab und will es auch garnicht erst lesen. Sigmar Gabriel hält Sarrazin für mitschuldig am Amoklauf von Oslo im Juli 2011. Sarrazin will mehr Einwanderer aus der Türkei aber Fachkräfte. Sarrazin benennt für Politik und Gesellschaftsentwürfe jenseits der Menschenrechte und Demokratie, den Nationalsozialismus und die Stalindiktatur, als die perversesten Beispiele. Ein Rechtspopulist würde doch wohl auf eine solche Aussage lieber verzichten. Denjenigen, denen das Buch nur durch die Vorurteile bekannt wurde, will ich einen kurzen Abriss anhand geben, damit sie es dennoch lesen. Sarrazin belegt, dass beim gegenwärtigen demografischen Trend Deutschland in 100 Jahren noch 25 Millionen Einwohner haben würde. Bei den heute 65-jährigen haben 10% einen Migrationshintergrund. Bei den 40-jährigen sind es 17%, unter den jüngeren Müttern bereits 40%. In der gesamten Bevölkerung sind es 17%, bei den unter 15-jährigen bereits 30%, was nicht unbedingt von vorne herein schlimm wäre. Jedoch ist ihm die wirtschaftliche Entwicklung wichtig. Nach Sarrazin hilft eine Zuwanderung nur weiter, wenn der Bildungsstand darunter nicht leidet. Er beklagt besonders den Mangel an Interesse für die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). 2006 absolvierten im OECD-Vergleich 7,6% ein MINT-Studium. Deutschland und die USA erreichten mit 5,8 und 5,5% nicht einmal den Durchschnitt. In diesen Fächern werden die Studienplätze nur zum Teil in Anspruch genommen, während die Hörsääle in anderen Fächern überfüllt seien. Menschen aus dem fernen Osten oder Indien sind weit leistungsfähiger als Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien, der Türkei und den arabischen Ländern. Letztere bilden den Kern des Integrationsproblems (Schule, Arbeitsmarkt, Gesellschaft). Bei Migranten aus dem nahen Osten erwerben 55% der zweiten Generation die Hochschulreife, 22% schließen allerdings weder eine Schule noch eine Lehre ab. Die türkischstämmige Bevölkerung hat die höchste Quote ohne Bildungsabschluss (30%) und die niedrigste mit Hochschulberechtigung (14%), während der Anteil bei den hier geborenen türkischen Nachkommen allerdings erheblich höher liegt. Die zuwandernden Familienmitglieder und die Geburtenraten wirken diesem Trend entgegen. Der Vorwurf des Rassismus ist für seine Ausführungen nicht haltbar: "Zwar ist die genetische Ausstattung der Menschen aller Länder und Völker von großer Ähnlichkeit, nachweisbar vorhandene Unterschiede sind jedenfalls kleiner als die Unterschiede in den Entwicklungsständen von Staaten, Gesellschaften und Volkswirtschaften. Doch es gibt große Unterschiede in der Mentalität der Völker und Gesellschaften." Das wird doch wohl keiner bestreiten, der nicht schonmal von südländischem Temperament gesprochen hat. (vgl. Wissenschaftliche Forschung) Bei den Juden wird bei Sarrazin ein genetischer Einfluss nicht für unmöglich gehalten, denn durch ihre Entwicklungen und Belastungen hat sich eine Auslese ergeben (meine Worte), die (lt. Buch) zu einem 15 Punkte höheren IQ geführt hat, und 22% der Nobel-Preis-Träger seien jüdischer Herkunft. Hiermit ist auch der Vorwurf eines Antisemitismus abwegig. Was die Juden selbst über ihre genetische Abstammung sagen, geht viel weiter als es Sarrazin weiß oder auszusagen wagt. Es ist mehr als der gesellschaftliche Einfluss (siehe Judengen, Jüdische Allgemeine) Bei den Türken ist der gesellschaftliche Einfluss der Herkunft von großer Bedeutung, und die sich hier bildenden Konzentrationen in Wohnvierteln bremsen eine Integration und behindern die Sprach- und Schulbildung. Die Anstrengungen für Deutschkenntnisse und schulische Bildung müssen erhöht werden. Dies sei nicht einfach durch finanzielle Mittel zu erreichen, denn nach PISA-Studie rangieren die Stadtstaaten, wie Berlin, Hamburg und Bremen an letzter Stelle, obwohl dort das Budget am größten ist, so dass die Frage nach der Unterrichtsqualität zu stellen wäre. So lange die finanzielle soziale Absicherung weit über dem Lohn für schwere Arbeit in den Herkunftsländern liege, könne nur eine Absenkung der Grundsicherung bewirken, den Zustrom zu bremsen. Im Unterschied zu den hier Geborenen sei eine Anlaufzeit von einigen Jahren für den Bezug der vollen Grundsicherung angebracht, damit eine Anfangsanstrengung erforderlich ist.. Was ist denn nun bei Sarrazim so sehr zu beanstanden? Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. . Einerseits will man ihm jede Emotion verbieten. Andererseits wird sein emotionsarmes Gesicht beanstandet, das er auf Grund einer Gesichtsoperation nun mal hat. Die Kritiker legen ihm die Kopftuchmädchen zur Last und haben selber (siehe oben) viel ungezügeltere Ausdrücke parat. Ich selbst kann nicht allen Ausführungen von Thilo Sarrazin folgen. Dass viele willige Polen zum Spargel stechen nach Deutschland kommen, ist schon lange nicht mehr der Fall. Sie gehen lieber nach England. Auch folge ich nicht der Aussage, ausgebildete Fachkräfte aus der Türkei seien willkommen. Das Problem des Islam, das er nur kurz behandelt, bleibt dabei ungelöst. (Näheres unter www.neinens.de/islam) Eine Vorschulpflicht fördert zwar die Sprachkenntnisse der Türken, veranlasst aber die Abwanderung der deutschsprachigen, samt der integrierten türkischstämmigen Kinder mit ihren Eltern, in ein anderes Wohnviertel. Auch kann die Sprachförderung im Sandkasten durch Deutschkurse nicht ersetzt werden, sofern Regenwürmer, Ferkel, Pampe, Petze, Klatschnasse und Klamotten, einschließlich der regionalen Redewendungen, nicht einbezogen werden. Auch den weiteren Ausführungen zu der vorgeschlagenen Schulreform folge ich nicht. Dazu gehören unter anderem Schuluniformen, die den Status demonstrieren, Hausaufgaben für die Ferien und die grundsätzliche Ganztagsschule Dann bleibt keine Zeit für persönliche Interessen, für Bildung in Wissen und Sport. Die Diskussion über das Schulsystem möchte ich hier aber nicht weiter ausweiten, außer, dass ich eine internationale Anpassung von der Primary School bis zum Master-Degree für wichtig halte. Die Abweichung meiner Meinung von Sarrazins Ausführungen umfasst weniger als zwei von 400 Seiten. Deshalb möchte ich meine Bewertung (bei Amazon) mit 5 Punkten um 0,02 Punkte gemindert sehen. Das kann doch wohl kein Grund für eine schroffe Ablehnung des gesamten Buches sein, das die Kritiker gelesen haben sollten, bevor sie ein Urteil fällen. Die von Sarrazin in Vorträgen aufgestellten Thesen kann ich nicht beurteilen, da die Medien immer nur Ausschnitte Kolportieren. Wenn er da meint, Intelligenz sei verebbar, so mag er sogar Recht haben, denn auch Haarfarbe ist vererbbar. Aber was besagt das über die Intelligenz von Rassen? Seine weiteren Ausführungen dazu sind mir nicht bekannt. Eine Bewertung auf der Grundlage selektiver Informationen ist mir nicht möglich. Rundfunk und Fernsehen bieten, anders als die Leserforen von Zeitungen, dem Bürger keinen Platz für öffentliche Einwände an. (hier eine Untersuchung). Angebotene Nachbesprechungen im Internet finden im kleinen Kreis, das heißt in geschlossener Gesellschaft, statt. Kritikbriefe an Funkredaktionen werden nicht veröffentlicht. Vom Fernsehsender RBB wurde der Alevitin und türkischstämmigen Journalistin und Islamkritikerin Güner Balci aus Berlin-Neukölln, nach einem Informationsgespräch mit Thilo Sarrazin, der Filmauftrag entzogen. |
![]() Thilo Sarrazin Auch wenn man nicht zustimmt, muss man nicht ausfallend werden Das Buch Deutschland schafft sich ab mag für viele auf Ablehnung stoßen, aber sie können sich damit nicht vor den Problemen drücken. Es hilft auf jeden Fall, die Diskussion zu vertiefen und die Basis muslimischen Glaubens kennen lernen zu wollen und die Forderungen des Korans von denen der Scharia zu unterscheiden. (siehe www.neinens.de/islam.htm) Darüber steht fast nichts in dem Buch "Deutschland schafft sich ab". Sarrazin hat in der Tat die Gesellschaft gespalten, und zwar in solche, die sich inzwischen wieder in ihre alten Schneckenhäuser zurückgezogen haben und weiterschlafen und in solche, die aufgewacht sind oder immer schon wacher waren und die Beschimpfungen als Rassisten und Nazis nicht mehr gelten lassen Sarrazin wehrt sich In der FAZ setzt sich Sarrazin inzwischen gegen Merkel, Wulf und Gabriel gegen deren Denunzierung zur Wehr. Sollten sie doch das Buch lesen, bevor sie urteilen oder schweigen. Stattdessen führt Sarrazins Gegenwehr im Blätterwald zu neuen Beleidigungen. Auf Grund seiner Gesichtslähmung wird ihm das Prädikat "Adolf-Tegtmeier-Gesicht" verliehen (d.i. der Komiker Jürgen von Manger mit dem schiefen Gesicht) . Sarrazin sei ein Lügner, wenn er sagt, keiner habe bisher die von ihm genannten Statistiken und Fakten bestritten. Ich würde allerdings selber gerne wissen, ob das stimmt und wäre dankbar, wenn man mir einen solchen Kritiker nennen würde, der die Aussagen bestreitet, und bitte welche Statistiken und Fakten! (e-mail-Adresse unten). . |
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| Dr.-Ing. Carl-August
Neinens, Hamburg Internet www.neinens.de e-mail: |