
Nach Archimedes
Wenn ich mich in die Badewanne setze, steigt das
Wasser um 25 cm. Wenn ein Schiff zu Wasser gelassen wird,
steigt der Meeresspiegel.
Das Trockendock von Blohm&Voss in Hamburg fasst 240
000 t Wasser. Wenn ein Schiff eingedockt wird, steigt
oder fällt der Meeresspiegel ?
Der jährliche Anstieg des Meeres
durch den CO2-Ausstoß wird je nach Tendenz des "Wissenschaftlers"
mit 1 bis 15 mm angegeben. Die Weltmeere haben eine
Oberfläche von 150 Millionen qkm = 150.000.000.000.000
qm.
1 mm Anstieg entspricht einem Volumen von 150.000.000.000
cbm Wasser. Wenn Sparlampen den jährlichen CO2-Ausstoß
um 1/1000 mindern, dann wird das Volumen des Meeres
järhlich um ca. 150.000.000 cbm weniger ansteigen, also
um
0,001 bis 0,015 mm
Bei einer jährlichen Zunahme der weltweiten
Schiffstonnage um 200 Millionen Tonnen (Wasserverdrängung)
steigt der Meeresspiegel um
0,0013 mm
Im Durchschnitt wird täglich eine Tonnage von 500000
Tonnen zu Wasser gelassen. Das sind vergleichsweise 2
Schiffe von 250-tausend Tonnen.
Das entspricht dem zweimaligen Inhalt des Trockendocks
von Blohm&Voss
oder der etwa gleichen Wirkung von
Sparlampen.
Übrigens gilt das nur, wenn die rechts steheneden
Einschränkungen ignoriert werden und alle
Industrienationen mitmachen. Sonst handelt es sich um
kleinere Schiffe.
Selbst wenn man ausgefallenen Prognosen von "Wissenschaftlern"
folgt, bringt der Einsatz von Sparlampen in 10 Jahren
einen Einfluss auf die Meereshöhe von 0,1 mm.
Das ist so viel wie die Dicke eines
DIN-A4-Blattes.
Das sind die Größenordnungen,
von denen zu reden ist !
Noch Fragen ?
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| Mit
der Lampe hinters Licht geführt |
Richtig ist: Neue Stromsparlampen
verbrauchen bei gleicher Lichtleistung und wenn sie neu
sind. nur 20% Strom gegenüber Glühlampen.
Seit September 2009 verbietet die EU schrittweise
Glühlampen und ab 2012 dann praktisch alle Glühlampen (ab
7 Watt).
Können die Volksvertreter in Brüssel nicht rechnen?
Der Stromverbrauch beträgt im
Haushalt für Beleuchtung etwa15 % . Davon können
maximal 80% gespart werden, bleiben 12 % .
Im Winterhalbjahr kommt jede Wärmeabgabe durch
Elektrogeräte der automatischen Regelung der Raumwärme
zugute. Das gilt auch für die Beleuchtung. Bleiben also
weniger als 5%, da im Sommer weniger Licht brennt.
Da 45 % des Stroms nicht aus fossilen Energiequellen
stammt, bleiben für die Minderung des CO2-Ausstoßes
durch Sparlampenweniger im Haushalt 3% .
Dieses bezieht sich auf die
elekrische Energie.
Beim gesamten Verbrauch an Primärenergie entfallen im
Haushalt 70 % auf fossiele Heizung, Bleiben also 0,9 %
für die Ersparnis durch Sparlampen im Haushalt.
Für Licht sind noch 20 % für
bereits vorhandene Leuchtstofflampen abzuziehen, bleiben
0,7 % .
Bezogen auf die gesamte fossile Primärenergie
verbrauchen die Haushalte weniger als 1/4. Bleiben als CO2-Effekt
in Deutschland um die 0,18 % des CO2-Ausstoßes.
Das ist auf den weltweiten Effekt bezogen davon etwa 1/30,
also rund 0,006 % oder anders ausgedrückt: Durch
Sparlampen in Deutschland wird der siebzehntausendste
Teil (1/17000) des weltweiten CO2-Ausstoßes eingespart.
| Selbst wenn die
größeren Industriestaaten in der Welt mitmachen
würden, reduzierte das vielleicht den weltweiten
CO2-Ausstoß um ein Tausendstel. Der CO2-Gehalt
der Luft liegt bei |
| 385
ppm |
| mit einem
jährlichen anthropogenen Anteil von 2 ppm. Durch
Sparlampen kann dies verringert werden um |
| 0,002
ppm |
Dennoch, mit Rücksicht auf die
Haushaltskasse sollte man mancherorts durchaus
Energiesparlampen einsetzen. Für die Umwelt aber bringt
das so gut wie nichts.
Wer meinen Zahlen nicht traut, soll sie durch die
seinigen ersetzen. Am Sinn der Sache wird sich dadurch
nichts ändern.
Außerdem:
Nur ein geringer Teil der ausgedienten Sparlampen wird
zur Zeit umweltgerecht entsorgt.
Energiesparlampen enthalten Quecksilber und andere
Schadstoffe. Letzteres gilt auch für die Zündelektronik.
Die Abgabe am Recycling-Hof bedeutet nicht, dass die
Schadstoffe von der Erde verschwunden sind.
Glühlampen enthalten keine Umweltgifte. Auch ihre
Herstellung ist weit umweltfreundlicher als die von
Sparlampen. Besonders lässt deren Import keine
hinreichende Kontrolle zu.
Als Erstes wurden seit September 2009 mattierte Lampen ab
100 Watt verboten. Seit September 2011 sind auch 60-Watt-Glühlampen
verboten.
Klarglas-Lampen sind unangenehm für die Augen. Das
kann durch Abdeckungen behoben werden. Die Lichtausbeute
wird dadurch geringer. Oder sollen auch Lampenschirme
verboten werden ?
Abdeckungen von Leuchtstofflampen vermindern natürlich
auch die Lichtausbeute.
Gegenüber Glühlampen haben Leuchtstofflampen einen
Anteil an schädlicher UV-Strahlung. Das ist bei
Glühlampen nicht der Fall.
Da Glühlampen mit noch niedrigerer Leistung später
ausscheiden sollen, kann man davon mehrere einsetzen.
Für insgesamt gleiche Leistung sinkt ebenfalls die
Lichtausbeute.
Der Zwang zu Sparlampen wird einen angenehmen Einfluss
auf den Preis haben, aber das verführt zum Kauf höherer
Leistungen
In der Aufwärmphase ist die Lichtausbeute nicht
besonders groß. Deshalb wird, wer es sich leisten kann,
in Räumen, in denen man nach dem Einschalten mehr
Helligkeit erwartet, Leuchtstofflampen mit höherer
Leistung verwenden oder in Treppenhäusern und
Lagerräumen das Licht eingeschaltet lassen. und somit
keine 80% sparen.
Die Lichtausbeute von Leuchtststofflampen sinkt mit der
Zeit ab. Das kann am Ende bis zu 50% betragen. Dann
stimmt das mit den 80% Stromersparnis gegenüber
Glühlampen schon lange nicht mehr.
Kurzes Ein- und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer.
Sparlampen sind weit teurer als Glühlampen. Für
kleine Leuchten, wie Nachttischlampen, gilt auch das
Argument mit der Haushaltskasse nicht, denn die
Stromersparnis macht sich nie bezahlt.
Das alles ist bei der obigen Rechnung zum Klimaeffekt
nicht berücksichtigt.
Das Argument, man solle sich in der Sparsamkeit beim
Verbrauch von Strom üben, da komme es nicht auf die
Höhe des Erfolges an, ist sehr rücksichtslos gedacht:
Das Verbot von Glühlampen ist unsozial.
Geringverdienende können sich die teureren Lampen und
bei Ausfall von Lampen einen schnellen Ersatz kaum mehr
leisten.
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Übrigens
Ein besonderes Kapitel ist noch die Verzerrung der
sinusförmigen Netzspannung durch Oberwellen im
Lampenstrom und die technische Problematik von
Zündelektronik und Dimmern. Es gibt zwar Dimmer, die
einen nahezu sinusförmigen (zerhackten) Strom bewirken,
dafür aber einen, auf die Lichtleistung bezogenen,
schlechten Wirkungsgrad besitzen und höherfrequente
Störungen verursachen. Ebenfalls sind die durch
Blindströme verursachten Wirkungen nicht behandelt. Da
das Verständnis für diese Probleme elektrotechnisches
Fachwissen erfordert, werden diese Fragen hier nicht
vertieft.
Einen durch Abstrahlung elektromagnetischer Felder
verursachten Elektrosmog gegen Leuchtstofflampen ins Feld
zu führen, soll denen überlassen bleiben, die an
gesundheitlich schädliche Wirkungen von Elektrosmog
glauben.
Gühlampen haben ein breites Lichtspektrum, wie beim
natürlichem Licht. Die Wirkung von künstlichen
Lichtquellen auf das Auge wird bereits seit dem Fernsehen
diskutiert. Sparlampen besitzen ein weit kleineres, für
das Auge unnatürlicheres Lichtspektrum, was u.a. die
Adaption der Iris verfälscht.
Die weitere Entwicklung von Sparlampen wird so manche
Probleme lösen und auch die Einschalthelligkeit
verbessern. Aber bis dahin werden die meisten Sparlampen
bereits gekauft worden sein.
Die weitere Entwicklung geht in die Richtung von
Halbleiterelementen wie besseren LED-Leuchtmitteln (Leuchtdioden).
Diese sind auf dem Markt bereits zu bekommen aber für
den Haushalt zur Zeit noch unerschwinglich. Die geringe
Leuchtkraft (in Lumen), die eine Vielzahl von Elementen
erfordert, rechtfertigt den Aufwand zur Stromeinsparung
nicht. Die Zukunft wird die Rentabilität verbessern. In
der KFZ-Technik zeigt diese Technik bereits brauchbare
Resultate. Einen wirksamen Einfluss auf den Klimawandel
wird das jedoch alles nicht haben.
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