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Ökultismus, die neue Religion
| EKD gegen
Kernenergie Zahlreiche evangelische Pastoren haben längst den Glauben gewechselt: Vom Christentum zur Umweltreligion. Dabei ist dieser grüne Glaube nicht auf Wahrheit aufgebaut, denn eine ablehnende Haltung zur Kernkraft bedeutet keineswegs, wie behauptet wird, eine Schonung der Schöpfung . Die Hamburger Bischöfin Maria Jebsen schrieb mir in einem persönlichem Antwortbrief, die meisten Pastoren in Hamburg lehnten die Kernenergie ab, und das stimmt vielleicht sogar. Aber mehr als dei Hälfte der ev. Christen halten diese Einstellung für falsch. Sie halten die Kernenergie für die bessere Alternative. Haben diese Christen keinen Platz mehr in der Kirche? Ist die evangelische Kirche nun eine Kirche der Atomkraftgegner? Ob der Einsatz der Atomenergie einen Klimawandel verhindern kann, ist allerdings die Frage. Dazu ist es schon zu spät. Mit dem Klimawandel zu argumentieren ist jetzt zwar IN. Der Bedarf an elektrischer Energie und die Folgen, das ist nicht nur eine Frage des CO2-Ausstoßes, sondern eine weltweite soziale Frage. Unter der ablehnenden Haltung von Politik und Kirche gegenüber dieser Energiequelle leiden insbesondere die Armen Völker der Erde. 1981 erschien beim GTU-Verlag eine Broschüre mit dem Titel Die Alternative: Kernenergie, zu der mir Bischof Stoll ein moderates Vorwort schrieb, in dem er dazu auffordert, sorgfältig auf die Argumente der Techniker und Naturwissenschaftler zu hören. In dieser Schrift habe ich die Verminderung des CO2-Ausstoes nicht behandelt, da mir dieses Argument nicht genügend gesichert war (und auch heute eigentlich noch nicht ist). Da nun eine grüne Politikerin wie Frau Göring-Eckardt die Synode anführt, verlässt die EKD wohl endgültig das "Lutherschiff". Das ist keine Verkündigung des Evangeliums, sondern Parteipolitik. Brief an die EKD Aufgrund der Aussage, die EKD lehne die Nutzung der Kernenergei ab, habe ich mich 2008 an den Ratsvorsitzenden, Bischof Huber gewandt, worauf ich zunächst vom Umweltbeauftragten eine Broschüre über Tschernobyl erhielt. Damit konnte ich mich natürlich nicht zufrieden geben, denn die Kirche kann die Meinung für ihre Gläubigen nicht dogmatisch festlegen. Nach dem Drängen auf eine Antwort zu der Frage , ob nun anders denkende Christen keinen Platz mehr in der ev. Kirche haben, entschloss sich das Kirchenamt zu einer besseren Antwort, mit der die Befürworter etwas besser leben können. Die Antwort ist allerdings nicht eine Erklärung der Synode sondern des Kirchenamtes durch Frau Dr. Knüppel, welche der ehemalige Ratsvositzende, Bischof Huber, mit der Antwort beauftragt hatte. Es bleibt zu hoffen, dass die Antwort vom Rat der EKD und der Synode unterstützt wird und diese damit von dem dogmatischen Charakter der Ausstiegs-Erklärung auch öffentlich abrücken. |
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| Antwort des
Kirchenamtes der EKD
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